10. November: Die Stolpersteine werden geputzt. Treffen 11.00 am Denkmal der VHS, Elisabethenstr./Wallstr. weil:

 

79 Jahre sind die Novemberpogrom inzwischen her. In Bad Homburg war es am helllichten Tag des 10. November 1938.

 

Wir möchten daran erinnern und an diesem Tag die Bad Homburger Stolpersteine auffrischen

 

Erstmals wird die GAG - Gesamtschule am Gluckenstein - teilnehmen, dies gleich mit ca. 30 SchülerInnen. Auch SchülerInnen der Maria-Ward-Schule werden erstmals neben der Humboldschule und dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium dabei sein. Herzlichen Dank an die Organisierenden aus den Schulen, Frau Pham Thanh, Frau Gudrun Deutsch, Frau Anne Holstein und Herrn Klaus Schilling. Sie setzen ihre Freizeit dafür ein.

 

Wir werden den Weg der Stolpersteinverlegungen 2016 und 2017 begehen, jeden Stein reinigen, ein Licht aufstellen und eine Rose niederlegen. Ein Stolperstein wird an dem letzten freiwillig gewählten Wohnort einer Person, einer Familie in den Bürgersteig eingelassen. Das Schicksal der zu Gedenkenden kann noch am jeweiligen Ort in der App: Stolpersteine Bad Homburg nach- und vorgelesen werden.

 

Auch die Presse wird anwesend sein, was den Zielen unserer Initiative dient, an die Verfolgten der Nazi-Zeit vor Ort zu erinnern und menschenverachtenden Tendenzen vorzubeugen.

 

Wir treffen uns am 10. November um 11.00 Uhr am Denkmal vor der Volkshochschule, der ehemaligen Synagoge in der Elisabethenstr. 4-8. Der dortige Außenbereich soll ja auch durch die Stadt sinngemäß den Namen Platz der Synagoge erhalten. Von dort gehen wir zur Wallstraße, kehren um zur Obergasse und folgen der Kaiser-Friedrich-Promenade mit einem Abstecher in den Schwedenpfad bis zum Agnondenkmal nähe Golfhaus, entsprechend dem ersten Verlegerundgang von Stolpersteinen 2016.

 

Der zweite Abschnitt wird dort gegen 12.30 beginnen und von der Promenade in die Kisseleffstraße, über die Louisenstraße, zur Schönen Aussicht führen und in der Georg-Speyer-Straße gegen 14.00 Uhr enden.

 

Wir freuen uns auch über Teilnehmer die auf dem Weg dazu stoßen oder uns nur einige Stationen begleiten.

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Programmieren ist wie malen mit Zahlen - von Verena von Herwarth-Molland in Taunuszeitung 11. Juli 2017
Jeremy Miller und Felix Hanau berichten, wie sie die Stolperstein-App entwickeln und was sie daran fasziniert
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Die Mitgliederversammlung findet am 20. Juni um 18.30 in St. Marien im Raum 2 statt, also kein Treffen am 6. Juni!

Am 9. Juni werden Stolpersteine geputzt. Anlass ist der 75ste Jahrestag der ersten Deportation aus Bad Homburg.

Treffen ist um 11.00 am Denkmal an der VHS - Elisabethenstr.. Um 13.00 beginnt der zweite Teil der Putzaktion am Agnondenkmal im Kurpark - Höhe Promenade 70.

 

Das nächste Treffen findet am 2. Mai  wie üblich im gemeindehaus St. Marien um 18.30 in Raum 2 statt.

Felix und Jeremy haben die App um die Lebensläufe 2017 erweitert. Auch kann man sich direkt die Entfernung mit Laufweg zum gewünschten Stolperstein anzeigen lassen.

Am 21.3. hat eine Oberurseler Schule eine Führung Stolpersteine gewünscht. Es fand statt und Frau Margret Nebo hat die Stolpersteine in den würdigen Rahmen der langfristigen Entwicklung der jüdischen Gemeinde in HG gestellt. Ihr herzlichen Dank und den Schülern interessanten Aufenthalt in Israel.

 

Am 3. März findet die zweite Stolpersteinverlegung in Bad Homburg statt.

Ab 9.00 am Agnondenkmal im Kurpark zwischen Promenade 81 und Golfhaus.

Bereits am Vorabend dem 2.3.  ist die Abendveranstaltumg im KFG mit Nachfahrengesprächen ab 19.00, Auf der Steinkaut

bisherige FOTOS sind online: Bitte zum Unterpunkt 1. Verlegung gehen.

Das nächste offene Mitgliedertreffen der Initiative ist am 28.3., wie imer 18.30 in St. Marien.

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Einladungskarte
zur freien Verfügung, gerne an Interessierte weitersenden
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Bittte um Anruf für gedruckte Plakate
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Projekt

Jedes Opfer erhält seinen eigenen Stein. Gedacht wird mit diesem Projekt aller verfolgten oder ermordeten Opfer des Nationalsozialismus: Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgter, religiös Verfolgter, Zeugen Jehovas, Homosexueller, geistig und/oder körperlich behinderten Menschen, Zwangsarbeiter und Deserteure; - letztlich aller Menschen, die unter diesem Regime leiden mussten.

Zur offiziellen website

Stolpersteine des Künstlers

Der Künstler

'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist', zitiert Gunter Demnig den Talmud. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt.

Bildquelle: Verlegung in Königstein.

Zur website von

Gunter Demnig >

Verlegte Steine

"Die Mahner zu unseren Füßen" (Prof. Schneckenburger >)

Das Projekt STOLPERSTEINE ist bis Anfang 2015 in circa 1.023 Orten Deutschlands und 18 Ländern mit über 50.000 verlegten Steinen realisiert worden und viele weitere Orte haben bereits angefragt.

Gunter Demnig verlegt bisher selbst.




Patenschaft

Gerne kann die Patenschaft für einen oder mehrere Steine für je € 120,-- übernommen werden. Das Geld wird vollständig an die Stiftung des Künstler weitergeleitet.

Darin sind die Verlegekosten bereits enthalten.

STIFTUNG – SPUREN – Gunter Demnig

 

Spenden

Mit Spenden können Gedenksteine mit und ohne Patenschaft verlegt werden. Vielen Dank für die zahlreichen Spendenzusagen. Der Verein ist gemeinnützig.

Sie erhalten ab 1.1.2016 eine Spendenquittung.

Die Kontodaten sind:

Taunussparkasse

Kt.Nr.: 66007618

IBAN: DE89 5125 0000 0066 0076 18

BIC : HELADEF1TSK

Steuernr.: 03 250 76182

 


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Stolpersteine für Bad Homburg? Buchbeitrag, veröffentlicht Frühjahr 2016
Ein Überblick zum Thema
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